Corona Informationen zum Schießbetrieb (Stand 06.06.2021)

 


Liebe Schützenkameradinnen und Schützenkameraden,

da die Inzidenz weiter sinkt, gibt es dadurch auch für den Schützenverein die Möglichkeit, wieder mehr Normalität in den Alltag zu bringen.
Daher öffnen wir ab dem 11.06. auch wieder donnerstags!

 

Da die meisten Kameraden, die donnerstags kommen, vollständig geimpft oder genesen sind, werden auch wieder Getränke angeboten. 

 

Das können wir derzeit für den Dienstag und Samstag noch nicht umsetzen, da hier zu viele Schützen anwesend wären.

 

Somit gilt für den Donnerstag:

- höchstens  3 Schützen auf dem Schießstand, unabhängig von geimpft oder genesen. 

- höchstens 10 Personen aus höchstens 3 Haushalten, genesen oder vollständig geimpft zählen nicht dazu, beim späteren Zusammensitzen.

 

Bitte achtet selbständig darauf, dass die Regeln eingehalten werden!

 

Die Rote Getränkekasse steht wieder entsprechend im Schützenhaus.

 

Wir bitten um Verständnis, dass wir das derzeit nur donnerstags anbieten können und hoffen, dass in wenigen Wochen auch an den anderen Tagen mehr möglich ist. 

 

Vielen Dank an Alle!
Die Vorstandschaft

Liebe Schützenkameradinnen und Schützenkameraden,
 
für das Schießen (NUR FÜR MITGLIEDER) am Dienstag und Samstag bleibt es weiterhin bei der bisherigen Regelung: Es dürfen zusätzlich zum Schießdienst 3 Schützen anwesend sein. Gewartet wird auf dem Parkplatz.
 
Die Schießdienst-Einteilung für Mai und Juni ergibt sich aus der PDF Anlage, unten.
 
Gruß,
die Vorstandschaft
Download
Corona Schießdienst 24_04_2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 493.3 KB

Aktuelles, Stand 11.03.2021

Waffenrecht: Auswirkungen der Pandemie auf waffenrechtliche Bedürfnisse

In letzter Zeit erreichten den DSB einige Anfragen von Sportschützen, aber auch von Landesverbänden bezüglich der Frage, wie die pandemiebegründete Schließung von Schießständen sich auf die Umsetzung des § 14 Absatz 3 (Bedürfnis zum Erwerb) und Abs. 4 (Bedürfnis zum Besitz) WaffG auswirken.

In einer Abfrage bei den Landesverbänden stellte sich heraus, dass in einigen Landesverbänden bereits Absprachen über das Handling mit den entsprechenden Landesinnenministerien getroffen wurden und die ausführenden Behörden sehr mit Augenmaß Entscheidungen treffen.

Der Deutsche Schützenbund hat daher davon abgesehen, über das Bundesministerium des Innern (BMI) eine bundesdeutsche Regelung zu erbitten, um die teilweise sehr schützenfreundlichen Regelungen auf lokaler Ebene nicht negativ zu beeinflussen.    

Sollten vereinzelt Behörden nicht mit Augemaß handeln, können sich die Betroffenen gegenüber der jeweiligen Behörde auf folgende Stellungnahme der Bundesregierung berufen:  

Der Bundestagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Konstantin Kuhle hatte die Bundesregierung im Januar gefragt, welche Auswirkungen pandemiebedingt geschlossene Schießstände auf die Bedürfnisnachweise von Sportschützen haben und welche Maßnahmen sie bei den Bundesländern angeregt hat, um Härten und Nachteile zu vermeiden.    
Für die Bundesregierung hat das Bundesministerium des Innern am 29. Januar 2021 folgendermaßen geantwortet (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/263/1926311.pdf, Seite 26): „Aus Sicht der Bundesregierung handelt es sich bei den zur Bekämpfung der COVID19 Pandemie erforderlichen Schließungen von Schießständen um ein Ereignis, das nicht zulasten der dort trainierenden Sportschützen gehen sollte. Daher ist nach Auffassung der Bundesregierung die Zeit der Schließung nicht in die in § 14 Absatz 3 bzw. Absatz 4 des Waffengesetzes genannten Zeiträume einzubeziehen.

Im Übrigen bietet das Waffengesetz aus Sicht der Bundesregierung hinreichende Flexibilität, um einen Widerruf von Erlaubnissen aufgrund nicht erbrachter Schießnachweise zu vermeiden. § 45 Absatz 3 Satz 1 des Waffengesetzes ermöglicht es den zuständigen Waffenbehörden der Länder, im Falle eines vorübergehenden Wegfalls des Bedürfnisses vom Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse abzusehen. Hiervon können die Waffenbehörden Gebrauch machen, wenn ein Sportschütze aus nachvollziehbaren Gründen zeitweise den Schießsport nicht ausüben kann (etwa wegen Krankheit, Kinderbetreuung oder Auslandsaufenthalt). Nach Auffassung der Bundesregierung bietet diese Regelung auch in der Situation der Corona-Pandemie die Möglichkeit, flexible, sach- und einzelfallgerechte Lösungen im Vollzug zu finden. Diese Regelung wird von den nach Artikel 83 des Grundgesetzes für den Vollzug des Waffengesetzes zuständigen Ländern nach Kenntnis der Bundesregierung auch in der Corona-Pandemie angewendet.“